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Notaufnahme statt langer Wartezeiten? Ab 1. April 2017 ist Schluss damit

Patienten können durchaus kreativ sein: Um lange Vorlaufzeiten bei Arztterminen und Wartezeiten in Praxen zu vermeiden wurde in verschiedenen Beiträgen, beispielsweise bei Spiegel Online und Stern ,von Fachpersonal berichtet, dass Patienten zunehmend Notaufnahmen mit "Wehwehchen" aufsuchen. Die Konsequenzen sind insoweit gravierend, als dadurch die Behandlung von echten Notfällen verzögert bzw. behindert wird. Die Aggression, die beim Warten entsteht, wird vom Wartezimmer des Arztes in den Wartebereich der Notaufnahme verlagert.

Seit 1. April 2017 soll das Problem nun durch eine "Abklärungspauschale" gelöst oder zumindest gelindert werden (mehr zu den Neuerungen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ). Diese Pauschale kann für die Feststellung abgerechnet werden, ob ein Patient überhaupt eine Notfallbehandlung benötigt oder eine Versorgung durch einen Vertragsarzt in einer normalen Sprechstunde erfolgen kann. In letzterem Fall wird der Patient dann ohne Behandlung in der Notaufnahme wieder nach Hause geschickt. Damit tritt dann hoffentlich eine Entlastung der Notaufnahmen für echte Notfälle ein.

Immer mehr Arztpraxen begegnen der Problematik langer Wartezeiten auch durch Verbesserungen der Praxisorganisation. Mit Seminaren unterstützen Ärzteverbände ihre Mitglieder bei Planung und Umsetzung organisatorischer Maßnahmen. Und neue Technologien wie die medzapp (www.medzapp.net)  bieten Möglichkeiten, durch proaktives Terminmanagement Wartezeiten für Patienten zu minimieren.

 

Pressekontakt

Philipp Butzbach

medzapp GmbH

Hochstadenstr. 1-3

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