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Psychotherapeutische Praxen: Neue Anforderungen an das Terminmanagement

Im Rahmen der Erweiterung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung sind Psychotherapeuten seit dem 1. April 2017 per Gesetz verpflichtet, psychotherapeutische Sprechstunden anzubieten, um so Patienten den Zugang zu einem Erstgespräch sowie zu einer Akutbehandlung zu vereinfachen. Möglich sind dabei feste Zeiten oder auch individuelle Terminvereinbarungen. Der Gesetzgeber verspricht sich davon insbesondere eine Flexibilisierung des Versorgungsangebots im Sinne der Patienten.

Für viele psychotherapeutische Praxen stellt die Einrichtung der Sprechstunden aber eine große Herausforderung dar, denn sie verfügen nicht über die notwendige Terminmanagement-Infrastruktur. Im Extremfall kann es erforderlich werden, Praxispersonal einzustellen. Im Normalfall werden aber vermehrt IT-technische Lösungen zum Einsatz kommen, insbesondere schlanke, einfach zu bedienende mobile Lösungen.

Von solchen Lösungen können auch Patienten profitieren, denn durch den Einsatz von innovativen Terminmanagement-Apps steigt für Patienten die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Termin bei ihrem Wunsch-Therapeuten bekommen. Zwar haben sie auch die Möglichkeit, sich über die Servicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen einen Termin innerhalb von vier Wochen vermitteln zu lassen, wenn eine Akutbehandlung im Rahmen einer psychotherapeutischen Sprechstunde empfohlen wurde. Allerdings mit dem Haken, dass dieser Termin wahrscheinlich nicht bei ihrem Wunsch-Therapeuten stattfinden wird.

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Pressekontakt

Philipp Butzbach

medzapp GmbH

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